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Rum

Rum

RUM: Vom Fusel Alkohol für Seemänner zu der beliebtesten Spirituose weltweit!

Zucker als Luxusgut

Die Zuckerrohrpflanze, die für die Ausgangsproduktion von Rum verwendet wird, kommt ursprünglich aus dem asiatischen Raum. Im 1. Jahrhundert nach Christus gelangte das süße Genussmittel über weitverzweigte Handelsrouten in den Nahen Osten. Erst viel später, als das Süßmittel in kristallisierter Form haltbarer und somit transportfähig wurde, verbreitete sich der Zucker auch in Europa. Zucker war im Mittelalter ein teures Luxusgut. Das einzige Süßmittel seiner Zeit war ein Symbol der Macht und des Reichtums.

Zuckerrohrplantagen in die Karibik

Auf seiner zweiten Fahrt in die Karibik brachte Christoph Kolumbus die Zuckerrohrpflanze 1493 nach Hispaniola, die heutigen Inseln von der Dominikanische Republik und Haiti. Schnell verbreitete sich der Einsatz der Zuckerrohrpflanze über die gesamte Karibik. Eingesetzte Sklaven auf den Zuckerrohrplantagen und die durch das Klima bedingte Ergiebigkeit der Pflanze, machte das teure Luxusgut für die breite Masse erschwinglicher.

Rum – die Geburt war ein reiner Zufall

Einen Zufall ist es zu verdanken, das wir den heutigen Rum in seinen vielschichtigen Varianten und Geschmacksnuancen verköstigen können. Das Abfallprodukt der Zuckerproduktion ist Melasse. Ursprünglich eingesetzt als Nahrung für Sklaven und Tiere, entdeckte man durch ein Zufall, das Melasse mit Wasser vermengt chemisch reagiert und gärt. Das Ergebnis dieses Prozesses war eine wässrige, alkoholische, süße Flüssigkeit. Eine Art Zuckerwein, der zu der Zeit der Kolonisierung anfangs auch namentlich als westindischen Wein in aller Munde war. In dieser noch jungen Entwicklungsphase des Destillats waren die Brennergebnisse geschmacklich mäßig bis ungenießbar. Schriftliche überlieferte Quellen aus der Zeit des 17. Jahrhunderts beschreiben das Destillat als ölig, scharf, stinkend und bitter. Das hochprozentige Rum-Destillat bekam unter Seemännern die Bezeichnung Feuerwasser oder Heiß brennendes Wasser.

Rum – Der Ursprung des Namens

Der Ursprung des Namensgebung Rum und die wahrscheinlichste Ableitung stammte aus einem 1651 verfassten Buch aus Barbados. Erstmal bezeichnet man das Feuerwasser als Rumbullion oder Rumbustion, was übersetzt soviel wie Aufruhr und Tumult heißt.

Rum – Weiterentwicklung

Durch die stetige Weiterentwicklung der Destilliermethoden und Rum-Brennanlagen wurden der anfangs verpönte Fusel der Seemänner Mitte des 18. Jahrhunderts zum qualitativ hochwertigen Produkt. Das erste Fachbuch über das Brennen von Rum The Complete Distiller erschien 1757. Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Patente für immer bessere Destillierverfahren, Column Still 1827 oder Pot Still 1831, angemeldet. Rum-Brennanlagen wurden optimiert. Um 1848 bauten die Spanier in Havanna, Matanzas und Cárdenas die ersten modernen Brennereien. Techniken der Herstellung wurden ausprobiert und wieder verworfen. Jeder Blendmaster machte seine eigenen Erfahrung bei der Ernte, Herstellung und Lagerung von Rum.

Was macht den Rum heute so einzigartig?

Zum Teil über Jahrhunderte hinweg haben die einzelnen Rumhersteller an ihre Verfahren, Brennanlagen und Erntezyklen gefeilt. Faktoren der Bodenbeschaffenheit, das Klima, der Zuckergehalt der Zuckerrohrpflanze und das Lagern spielen bei der Herstellung von Rum damals wie heute eine Rolle. Gegenwärtig werden spezielle Aromen, besondere Substanzen dem braun gefärbten Destillat in den Gärbottichen zugesetzt. Die entscheidende Komposition eines jeden RumHerstellers, die den Unterschied ausmachen soll. Mit der Aroma-Intensität von Rum kann sich keine andere Spirituose der Welt messen. Der Rum ist Erwachsen geworden und ist heute auch ein unverzichtbaren Bestandteil von vielen Cocktails. Vielleicht ist das das Erfolgsgeheimnis von Rum.

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